Alles hat ein Ende

Alles hat ein ende – so heißt es in einem berühmten Schlager und so heißt es jetzt auch für uns. Am Sonntag mussten wir die schon lange haltene Serie brechen lassen.

Das ist zwar sehr schade aber nicht mehr zu ändern. Das schöne an jedem Ende ist, dass es immer einen neuen Anfang gibt. Daran müssen wir uns jetzt festhalten. Denn wir dürfen jetzt nicht vergessen, dass es ein hartes Stück Arbeit ist den dritten Tabellenplatz wieder zurück zu erobern, denn Haching will den so schnell nicht wieder hergeben.

Also voll konzentration auf das Ziel „Platz Drei“. Und wenn wir weiter so gut im Training arbeiten wie die letzten Wochen dann sollte dem positiven Abschluß der Mission “ Platz Drei“ nichts im Wege stehen.

Nochmal ein großer Dank an die vielen Zuschauer, die am Sonntag die Sömmeringhalle besucht haben. Ihr habt die richtige Kulisse für das Topspiel geliefert. Und es würde mich auch stark wundern, wenn Heike Kraft nicht mit nem starken Tinnitus die Halle verlassen hat. Man oh man könnt ihr laut Pfeiffen.

Okay eigentlich wollte ich das Thema Schiedsrichterin auslassen aber da ich jetzt es schon angerissen habe komme ich aus der Kiste nicht mehr raus.

Also als ich gestern nach dem Spiel mich vor den Fernseh geknallt hatte und mir im Kopf die Frage gestellt hatte in welcher seriösen Sportart eine Frau bei Männer in der 1. Bundesliga ein Topspiel pfeift. Bei aller Emanzipation, die ich auch voll unterstütze muss man sich schon wirklich die Frage stellen ob das sein kann. Ich möchte nicht Uli Hoeneß erleben, wenn eine Frau FC Bayern München gegen Schalke 04 verpfiffen hat und so richtig vorstellen kann man sich das auch nicht. Noch witziger ist ja das unsere gestrige Schiedsrichterin CL pfeift. Witzig nur die Vorstellung Real Madrid gegen AC Mailand und Heike pfeift. Naja gut lassen wir die Fiktion.

Übrigens fand ich die Antwort auf meine Frage im Fernseher. Da lief nämlich auf Eurosport das Final der Welsch Open im Snooker und da war es eine Unparteiische, die das Spiel leitete. So viel zum Thema.

Eigentlich hatte ich viele gute Erfahrungen mit Schiedsrichterinnen gemacht. Ich meine Fehlentscheidungen passieren und das alles ist nur all zu menschlich. Doch die persönliche Größe zu haben und nach dem Spiel sich als Schiedsrichter für ne schlechte Leistung zu entschuldigen hab ich auch schon oft erlebt und ich glaube das wäre von Frau Kraft auch angemessen gewesen. Aber einer uns Heike hat ja noch die Muße gelbe Karten zu verteilen ohne sie dem betroffenem zu zeigen. Aber wahrscheinlich hatte sie ihr Karten im Hotel vergessen – was nicht unvorstellbar für sie wäre.

Trotz all der Aufregung müssen wir uns auch gewaltig an die eigene Nase fassen. Denn wie wir mit den Entscheidungen umgegangen sind war schlicht weg amateurhaft. Und wenn man sich als Leistungssportler zählt dann gibt es keinen Platz für amateurhaftes Verhalten. Das muss auch klar gesagt werden.

Glückwunsch geht noch an Düren die am ende verdient gewonnen haben und zur Zeit einfach zu guten Volleyball spielen für den rest der Liga.

Also ich hoffe wir sehen uns dann nächstes Wochenende in KW und wenn nich dann gegen Leipzig.

Also bis die Tage. Euer West   

One Response to “Alles hat ein Ende”

  1. Daniel Schaeffer sagt:

    Hallo Westi,

    das ist ja echt scheiße gelaufen mit der Schiedsrichterin!
    Wenn da jemand anderes gewesen wäre hättet ihr auch noch gewinnen können! Zwar spielt Düren im Moment auf sehr hohen Niveau.
    Herzlichen Glückwunsch zum 3-0 Sieg gegen den besten Aufsteiger Netzhoppers Königswusterhaussen!
    Daniel Schaeffer
    daniel-volleyball@gmx.de

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